Auf in den Gewichts-Kampf

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Weg mit dem Speck

Es reicht, ich mag nicht mehr. Wie jedes Jahr konnte ich auch heuer meinem Gewicht über den Sommer zusehen, wie es gestiegen ist. Dafür brauch ich aber keine Waage, da reicht der Blick in den Kleiderschrank und das spannende Gefühl bei den Laufshirts. Es reicht, und zwar noch vor dem Winter. Der Speck muss weg.

Nein, es sind nicht die Burger, die ich so verputze, es ist bei mir klar der Zucker. Denn Burger und Co. esse ich zwar regelmäßig, aber Süße vernichte ich täglich. Und vernichten ist da der richtige Ausdruck. So eine 300g-Schokoladen-Tafel ist schon ein kleiner Zwischensnack. Der Zuckerschube bei uns zu Hause kaum nachzufüllen. Es ist echt schlimm. Damit ist jetzt aber Schluss.

Der Herbst ist der neue Frühling

Üblicherweise ist es bei mir der Frühling, wo ich fast jedes Jahr einige Kilos abnehme und das Gewicht passt. Da fällt es mir besonders leicht. Dementsprechend gut fühle ich mich dann immer am Sommeranfang, nur dann verpasse ich jedes Mal den Bremspunkt und am Ende des Sommers finde ich mich mit zu vielen Kilos wieder. Heuer setzt ich diesem Rad ein Ende. Ich versuche im Herbst die Kilos los zu werden. Fit für den Winter, dazu hab ich mir auch ein Skitouren-Ziel gesteckt (Dazu gibt’s bald schon mehr), um motiviert zu bleiben. Das Ziel ist klar: Es müssen 10 Kilos weg. Zum einen, weil ich mich dann wohler fühle, der Aufstieg bei den Skitouren einfacher ist und sich das auch auf dem Trail positiv auswirkt.

Die Seuche Zucker

Doch ein Punkt ist mir noch viel wichtiger. Der Zucker muss weg, oder zumindest soweit es geht, eingeschränkt werden. Im Frühling mache ich immer so ein Zuckerfasten und das Ergebnis ist ein Hammer. Nicht nur, dass die Kilos purzeln, nein ich fühle mich um Welten besser. Mit weniger Zucker schlafe ich besser, regeneriere schneller, bin fitter, konzentrierter, aufmerksamer, ausdauernder usw. Das ist wirklich ein unglaubliches Gefühl. Es wird mir immer klarer, wie schädlich der Zucker für meinen Körper ist. Leider habe ich es noch nicht geschafft, aus der Zuckerspirale auszubrechen. Aber ich versuche es wieder. Auf ein Neues.

Der Versuch

Um mich zu motivieren hab ich mir nicht nur ein Projekt für den Winter ausgedacht, sondern schreibe das auch hier im Blog. Vielleicht hat ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht, oder wollt auch etwas ändern. Vielleicht hat ihr schon was geändert, mit Erfolg oder auch ohne. Wie geht es euch mit dem Zucker und mit eurem Gewicht?

9 Kommentare

  1. Ein super Plan. Ja, ähnlich hab ich das im letzten Jahr gemacht. Süßes “einfach” weggelassen, den Sport etwas verändert (ich als Großstadtkind bin im Sportstudio auf Spinning umgestiegen) und schwuppdiwupp waren innerhalb von ca. 6 Monaten 13 kg weg. Viel Glück für dich!

    • Wow, 13kg in 6 Wochen, Respekt!! Ja, das Zucker weglassen ist zwar nicht einfach, funktioniert aber großartig. Die Erfahrung hab ich auch gemacht. Werde mich da wieder eiserner dran halten.

  2. Hi, klingt blöd, aber bei mir hilft Honig. Ich esse 1-2 Esslöffel hochwertigen Honig auf den Tag verteilt direkt auf die Zunge und die Lust auf Schoko ist kein Thema mehr. Klar ist es auch Zucker, aber gesünder und kalorientechnisch sehr viel weniger.

  3. Ich kann mir ein Essen/Trinken/Leben ohne Zucker irgendwie überhaupt nicht vorstellen.
    Dafür liebe ich Eis, Schokolade und Co. einfach zu sehr.

    Aber ich drücke dir die Daumen und bin auf deinen Bericht gespannt.
    Besonders auf die ersten Tage, wenn du von quasi 100 auf 0 runterfährst. Für mich unvorstellbar.

    Viele Grüße

    Steve

    • Auf 0 geht ja eh nicht, aber zumindest so weit wie möglich. Für 0 ist er einfach zu viel verbreitet, Zucker ist ja sogar im Senf usw.

      Also ich werde es nicht auf die Gramm-Waage legen, aber er muss einfach drastisch reduziert werden.

      Danke fürs Daumen drücken!

      LG Harald

  4. Wie viel Kg Zucker esst ihr überhaupt in einer Woche, das jeder von Reduction redet?
    Ich betreibe Sport seit 17 war, viel laufen, Tennis, wenig Fitness, viel Wandern, grosse Berge, viele 6000tausender, und Zucker habe ich viel und täglich konsumiert. Ich habe weder zu noch abgenommen. Was sagt die
    Frau Ernehrunwissentschafterin?

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