Ledlenser Neo10R Stirnlampe

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Licht kann man nie genug haben

Die Tage werden wieder kürzer und damit ist wieder Hochsaison für Stirnlampen. Ledlenser schickt dazu die neue Neo10R ins Rennen. Ich habe die Stirnlampen nicht nur beim Laufen, sondern auch bei den Skitouren im Einsatz. Vor allem bin ich aber ein Licht-Junkie. „Mehr hilft mehr“ist klar mein Motto. Vor allem, wenn man etwas abseits unterwegs ist, mach ich es, wenn ich ordentlich Lumen im Gepäck habe. Aber Lumen alleine sind nicht alles und so musste sich die Neo 10R einem ausführlichen Test unterziehen.

Der erste Eindruck

Die nackten Zahlen der Neo 10R von Ledlenser sind schon mal sehr ordentlich. Nicht weniger als 600 Lumen soll die Lampe auf den Trail brennen. Dazu kommen 120 Stunden Leuchtdauer und eine Reichweite von 150 Meter, das alles bei einem Gewicht von 179 Gramm und drei verschiedenen Leuchtmodi. Der Kopf ist verstellbar, dazu kann auch noch der Leuchtkegel fokussiert und auf die Breite des Trails angepasst werden. Die Bedienung erfolgt über einen Knopf an der Oberseite der Leuchte. Auffällig ist, dass der Akku hinten im Hochformat angebracht ist. Das ist zumindest optisch gewöhnungsbedürftig. Integriert ist hier auch noch eine rote Rückleuchte. Geladen wird der Akku über einen Micro-USB-Anschluss. Hier ist ein Kabel im Lieferumfang enthalten, ebenso wie ein Verlängerungskabel für den Akku, den man damit auch im Rucksack unterbringen kann. Weiters ist noch ein Brustgurt dabei, damit man die Lampe an der Brust tragen kann. Gefertigt ist sie aus Kunststoff, sie wirkt aber trotzdem nicht billig.

Auf der Strecke

Wie schon bei der MH10 (Test) ist die Anpassung etwas fummelig. Aber wenn man es geschafft hat, passt sich die Neo 10R sehr gut der Kopfform an und wackelt auch nicht. Die Bedienung ist wirklich denkbar einfach und lässt sich mit einer Hand bewerkstelligen. Die drei Leuchtmodi bieten eine gute Auswahl. Ich nutze aber meist die volle Leistung und hier verspricht Ledlenser auch eine konstante Leuchtkraft. Hier fehlen mir die technischen Möglichkeiten, das zu testen, rein subjektiv lässt die Leistung gleich nach dem Einschalten ein wenig nach, aber bleibt dann konstant auf recht hohem Niveau. Die Fokussierung ist eine praktische Sache, damit kann man wirklich den Lichtkegel dem Trail anpassen. Das Licht ist sehr angenehm. Auch wenn der Akku im Hinterkopf recht eigenwillig befestigt ist, hält der super und wackelt auch nicht. Das Hochformat stört also nicht. Praktisch ist auch, dass die Lampe warnt, bevor sie leer wird. Wie lange sie auf voller Leistung durchhält, konnte ich nicht zu 100% feststellen, aber zusammengerechnet dürften das mindesten acht Stunden sein. Laut Hersteller sind es sogar zehn Stunden, was sehr beachtlich ist.

Fazit

Mit der Neo 10R hat Ledlenser eine wirklich starke Stirnlampe auf den Markt gebracht, und zwar nicht nur was die Lumen betrifft. Hier ist sie mit 600lm ausreichend für alle möglichen Outdoor-Abenteuer und das nicht nur über kurze Zeit, sondern dank ordentlichem Akku, gleich mehrere Stunden. Der Lichtkegel ist leider nur rund, aber dank der Fokussierfunktion ist das kein Problem. Auch mit der fummeligen Einstellung des Kopfbandes hab ich bei Ledlenser immer wieder meine Probleme. Aber das soll den sehr positiven Gesamteindruck nicht schmälern, wenn man dann noch den Preis von unter 100 Euro miteinrechnet, ist die Neo 10R wirklich sehr gelungen. Umfangreiche Ausstattung, satter Akku, 600lm und ein guter Tragekomfort sind hier klar auf der Habenseite und lassen die Bandeinstellung vergessen.

Mehr Infos zur Ledlenser Neo10R findet ihr hier

Transparenzhinweis: Das Produkt wurde mir vom Hersteller zu Testzwecken ohne jegliche Vorgaben oder Einschränkungen zur Verfügung gestellt.

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