Garmin HRM-Pro Brustgurt

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Auch wenn es inzwischen keine Sportuhr von Garmin mehr ohne optische Pulsmessung gibt, bringt das Unternehmen einen neuen Brustgurt auf den Markt. Der neue HRM-Pro ist eigentlich eine Mischung aus den bisherigen HRM-Tri und HRM-Dual. Vor allem bei Garmin hat der Brustgurt trotz OHR (optischer Pulsmessung) weiterhin eine wichtige Bedeutung. Denn über die Brustgurte werden die Laufeffizienzwerte wie Bodenkontaktzeit usw. gemessen und seit einiger Zeit auch die Leistung. Es lohnt sich also weiterhin auf einen Brustgurt zu setzen, nicht zuletzt, weil die OHR Daten nicht sonderlich genau sind.

Die Funktionen

Optisch unterschiedet sich der HRM-Pro nur durch seine gelbe Farbe von den anderen Garmin Brustgurten. Innerlich hat sich aber einiges getan. So bietet der HRM Pro die gleichzeitige Bluetooth- und ANT + -Konnektivität (mit zwei Bluetooth-Verbindungen und unbegrenzten ANT + -Verbindungen), dazu kommt eben die laufende Dynamikübertragung und interessanterweise für alle, die gerne auch mal ohne Uhr laufen oder beim Training keine Uhr tragen dürfen, eine offline-Trainingsaufzeichnung (Schritte, Intensitätsminuten, Kalorien und Herzfrequenz). Das heißt der Gurt zeichnet auch ohne Ort die Daten auf. Neu ist auch, dass der Batteriestatus des Pulsgurtes in der Garmin Connect-Trainingszusammenfassung angezeigt wird. Und wie üblich bei Garmin, wurden die Funktionen schon erweitert. So bietet der HRM-Pro auch zusätzliche Daten für das Langlaufen, wie etwa die Wattanzeige.

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Der Gurt besteht aus dem gleichen Stoff wie der HRM-TRI und HRM-Run. Ich finde ihn recht angenehm zu tragen. Die Größe lässt sich einfach verstellen. Garmin gibt an, dass die minimale Brustgröße für diesen Gurt 60 cm und die maximale 106 cm beträgt. Es ist aber auch noch ein Extender beigepackt. Der Verschluss ist ganz einfach, man braucht nur einen Hacken einhängen. Als Batterie kommt eine CR 2032 Knopfzelle zum Einsatz, sie soll etwa ein Jahr halten. Um die offline Aufzeichnung zu ermöglichen, muss der Gurt vorher mit dem Garmin Connect-App gekoppelt werden. Das läuft schnell und einfach, nur das obligatorische Update des Gurtes dauert dann etwas. Das sollte man beim ersten Training einrechnen.

Pro&Contra

Pro: Lässt sich mit nahezu jedem Gerät verbinden, speichert die Daten offline
Contra: teuer

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Fazit Garmin HRM-Pro

Für mich hat sich mit dem HRM Pro kaum etwas verändert. Wie schon der HRM-Run ist der Pro ein zuverlässiger Gurt, der die Garmin Uhren um einige Funktionen erweitert, wie eben die Laufdaten, die Laufleistung und spannend für Langläufer auch hier die Leistungsdaten. Hier hoffe ich allerdings, dass diese Funktion vielleicht auch für den Skimo-Modus kommt. Sollte wohl auch möglich sein. Aber wer Garmin kennt, der weiß, dass sie regelmäßig mit Updates nachlegen. Wie man ja an den Langlaufdaten sieht. Der Tragekomfort ist gut und die Daten passen. Interessant ist der HRM Pro vor allem für Leute, die viele verschiedene Geräte nutzen, wie Laufbänder usw. Durch Bluetooth und ANT+ kommuniziert der HRM-Pro nun mit allen Geräten. Wer also einen neuen Gurt und die erweiterten Funktionen braucht, sollte wohl auf den HRM-Pro gehen. Wer schon einen HRM-Tri oder -Run hat und die Langlaufdaten oder die erweiterte Konnektivität nicht braucht, der kann getrost noch bei seinem Gurt bleiben. Denn der Preis vom HRM-Pro ist nicht ganz günstig.

Empfehlung: Für Sportler die mit vielen Geräten trainieren, genaue Langlaufdaten haben wollen oder einfach einen neuen Pulsgurt brauchen.

Herstellerdetails

  • Gewicht: 59 Gramm
    Länge: 60 bis 106 cm; 60 bis 142 cm mit optionalem Verlängerungsgurt
    Batterie: CR2032
    Batterielaufzeit: 12 Monate (Triathlon-Training: 1 Stunde pro Tag)
    Entfernung: 3 Meter
    Frequenzen: Bluetooth, ANT+
    Unterstützt Herzfrequenzvariabilität und erweiterte Herzfrequenzfunktionen: Ja
    Membran: Keine
    UVP: € 129,-

Mehr Infos zum Garmin HRM-Pro findet ihr hier

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Transparenzhinweis: Das Produkt wurde mir für diesen Test vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Damit ist aber keinerlei Einfluss auf das Ergebnis des Tests verbunden.

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