Ihr hört auch Musik beim Laufen, wollt aber trotzdem die Umgebung noch hören. Vor allem auf der Straße ist das ein großer Sicherheitsfaktor, und auch in der Natur möchte ich mitbekommen, was so um mich herum passiert. Hier gibt es inzwischen sogenannte Open-Ear-Kopfhörer. Bisher waren das meist Knochenschallkopfhörer, die den Schall über den Knochen weitergeleitet haben. Gute Idee, aber meist wenig überzeugender Sound. Amazfit löst das mit seinen Up Open-Ear Ohrhörer anders. Ob das funktioniert?
Erster Eindruck
Die Amazfit Up Open-Ear Ohrhörer sind so gebaut, dass sie die Ohren beim Tragen offen halten. Dadurch kann man weiterhin die Umgebungsgeräusche hören. Im Unterschied zu Knochenschallkopfhörern wird die Musik nicht über die Knochen weitergeleitet, sondern sozusagen direkt in das Ohr gestrahlt. Die Kopfhörer werden wie Clips an die Ihren gesteckt. Das Grundgerüst der Ohrhörer besteht aus einer Kombination aus Polymer und thermoplastischem Polyurethan (TPU), ergänzt durch Elemente aus einer Titan-Nickel-Legierung. Das macht die Ohrhörer recht leicht. Die Oberflächen sind texturiert, was nicht nur die Haptik verbessert, sondern auch die Bedienung erleichtert, wenn die Finger durch Schweiß oder Feuchtigkeit beeinträchtigt sind. Gesteuert werden die Ohrhörer mit zwei Tasten, also jeweils eine an jedem Clip. So können Wiedergabe, Anrufe oder Sprachassistent gesteuert werden.
In technischer Hinsicht fungieren die Ohrhörer als True-Wireless-System mit Bluetooth 5.3 und unterstützen gängige Audiocodecs wie AAC und SBC. Die Bluetooth-Verbindung lässt sich mit zwei Geräten gleichzeitig aufrechterhalten. Für Telefonate nutzt Amazfit KI-gestützte Rauschverminderung, die Störgeräusche aus der Umgebung bei Sprachübertragungen reduziert, während man aber weiterhin seine Umgebung wahrnimmt. Die Ohrhörer haben jeweils 50 mAh Akkus sowie ein 440 mAh mitgeliefertes Lade-Etui. Zusammen ergibt das eine Laufzeit von rund 24 Stunden ergibt. Die Ohrhörer selbst halten etwa sechs Stunden. Die IPX4-Zertifizierung schützt die Ohrhörer gegen Spritzwasser und Schweiß, das Lade-Etui ist nicht wasserdicht ist.

Fazit Amazfit Up Open-Ear Ohrhörer
Ich finde die Idee mit den Ohrhörern als Clips wirklich gut. Der Amazfit Up Open-Ear Ohrhörer ist nicht der erste dieser Bauart, die ich testen durfte. Bei den Knochenschallkopfhörern hat mich meist der fehlende Bass und der eher schwache Sound gestört. Bei den Open-Ear Ohrhörer ist das anders. Durch den zielgerichteten Schall in die Ohrmuschel ist der Sound gut und man hört trotzdem noch die Umgebung. Zumindest, wenn man nicht auf volle Lautstärke aufdreht. Die Open-Ear Ohrhörer sind leicht und haben eine ausgezeichnete Passform. Einmal angeklipst spürt man sie kaum mehr. Sie sind ausgesprochen leicht und drücken nicht, trotzdem halten sie beim Laufen als auch beim Radfahrern gut. Sie sind so leicht und angenehm zu tragen, dass ich sie schon am Ohr vergessen hatte. Gut, dass sie gegen Spritzwasser geschützt sind. Die Akkulaufzeit ist ausreichend, die sechs Stunden sind realistisch. Es kommt aber auf die Lautstärke und die Temperatur an, wie lange sie wirklich halten. Mit dem Lade Etui kann man die Laufzeit noch um 18 Stunden verlängern und es ist auch klein genug, um es in einer Laufweste zu verstauen. Leider ist das Etui aber nicht Spritzwassergeschützt. Die Bedienung über die Knöpfe ist ganz einfach. Der Sound ist „nur“ okay und könnte besser sein. Aber für den Preis, ist er auf jeden Fall ausreichend. Denn die aktuellen 39 Euro sind schon ein Kampfpreis für solche Open-Ear-Kopfhörer.
„Amazfit liefert mit den Open-Ear Ohrhörer sehr gut passende Kopfhörer zum Kampfpreis ab. Mit ihnen kann man Musik genießen und hört weiter die Umgebung.“
Mehr Infos zum Amazfit Open-Ear Ohrhörer findet ihr hier


Transparenzhinweis: Das Produkt wurde mir für diesen Test vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Damit ist aber keinerlei Einfluss auf das Ergebnis des Tests verbunden.


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