Bergauf und bergab in der Vorbereitung zum Sellaronda Skimarthon

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Seit November läuft nun die Vorbereitung für die Sellaronda und sie hinterlässt langsam Spuren – Spuren im Kopf. Denn langsam zieht es sich und es ist gut, dass das Rennen bald vor der Tür steht. Dann nicht nur für den Körper, auch für den Kopf ist eine lange Vorbereitung eine große Herausforderung.

Tiefs

Leider verlief die Vorbereitung nicht ganz so wie ich es mir vorgestellt, bzw. erhofft hatte. Ja ich weiß, der Dezember ist wegen Advent und Weihachten generell immer stressiger als geplant und auch der Jänner ist beruflich wegen des Hahnenkammrennens immer recht anstrengend. Doch heuer war ich auch noch etwas kränklich, seit Wochen ziehe ich eine Erkältung mit mir herum, die mal stärker und mal weniger stark zur Geltung kommt. Damit ist zwar Grundlagentraining ohne Problem möglich, aber die wichtigen harten Einheiten wie Intervalltraining geht halt leider nicht. Aber gut, das ist halt so.

Auch läuft die „Gewichtsoptimierung“ nicht nach Plan. Ich wollte bis zur Sellaronda ein paar Kilo abnehmen, denn vor allem bei den Anstiegen wäre das hilfreich. Das hat nicht in dem Ausmaß funktioniert wie ich wollte und so gehe ich halt mit mehr Übergepäck an den Start. Sowohl bei der Gesundheit als auch beim Gewicht ist es für mich aber nachvollziehbar. Wenn man etwas gutes aus den beiden Rückschlägen ziehen will, dann ist es auf jeden Fall die Erkenntnis, dass Schlaf und Ernährung ein extrem wichtiger Baustein in der Vorbereitung sind. Der Schlaf kam zu kurz und auf die Ernährung habe ich zu wenig geschaut. Beides Fehler, die ich gerne in stressigen Zeiten mache. Hier gilt es für die Zukunft Lösungen zu finden.

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Motivation

Auch wenn nicht alles optimal gelaufen ist und es auch bei der Motivation Aufs und Abs gegeben hat, desto näher die Sellaronda kommt steigt nicht nur der Respekt, sondern auch die Motivation. Noch in der letzten Woche dachte ich: „Das schaffen wir nie.“ Doch über das Wochenende hat sich ein Schalter in meinem Kopf umgelegt und ich höre es klar und deutlich: „Klar, ihr schafft das!“ Und die Vorfreude auf den Sellaronda Skimarathon steigt plötzlich wieder. Ich freue mich drauf, mit Sabine am Start stehen zu können. Und eins ist klar, wir werden unser Bestes geben.

Trotzdem wollen wir bei der Sellaronda vor allem Spaß haben, und die erste Dropout-Zeit schaffen. Denn die ist mit 1:30 von Wolkenstein nach Corvara über 760hm, 10 Kilometer inkl. Zwei Mal Wechsselzone nicht ohne. Noch dazu läuft die Zeit ab dem Startschuss um 18 Uhr. Hier heißt es also ordentlich Gas zu geben am Anfang, aber auch nicht sich schon beim ersten Anstieg zu verbrennen. Denn es bleiben danach immer noch fast 2000hm und 32 Kilometer. Die letzten Tage vor dem Rennen heißt es also noch etwas Selbstvertrauen tanken und vor allem dann etwas zu regenerieren. Sellaronda – wir kommen!

Transparenzhinweis: Beim Projekt #roadtosellaronda werden Sabine und ich von Dynafit mit Material und Startplatz unterstützt.

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