Asics Blazeblast

Asics, Blazeblast, Test, review

Der Asphalt endet, der Schotter beginnt und der Waldweg geht in einen festen Trail über. Genau für solche Strecken bringt Asics den Blazeblast an den Start. Er ist also der Gravel-Schuh der Japaner. Der neue Laufschuh überträgt die Konstruktion der bekannten Blast-Serie auf unbefestigte Wege und kombiniert einen voluminösen Dämpfungsschaum mit einer griffigen Trailsohle. Wie weit reicht dieses Konzept abseits der Straße?

Der erste Eindruck

Mit dem Blazeblast erweitert Asics die Blast-Familie um ein Modell für gut laufbare Trails, Schotterwege und wechselnde Untergründe. Anders als die stärker auf technische Bergpfade ausgelegten Trabuco-Modelle (Test) der Marke orientiert sich der Schuh am Aufbau eines Straßenlaufschuhs. Die Zwischensohle besteht aus FF BLAST MAX, während eine ASICSGRIP-Außensohle mit 2,5 Millimeter tiefen Stollen den nötigen Halt auf unbefestigtem Untergrund liefern soll.

Der Blazeblast ist als neutraler Trainingsschuh für ein breites Einsatzspektrum konzipiert. Die klassische Schnürung ermöglicht eine Anpassung an den Fuß. Die Sprengung beträgt acht Millimeter, wobei die Sohlenhöhe bei der Herrenversion bei 43 Millimetern an der Ferse und 35 Millimetern im Vorfuß. Liegt. Das Gewicht liegt bei 267 Gramm bei Schuhgröße UK 8,5.

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Die Passform

Das Obermaterial des ASICS Blazeblast besteht aus einem gewebten Funktionsmaterial, das laut Hersteller atmungsaktiv und leicht ist. Die Konstruktion kommt mit wenigen zusätzlichen Verstärkungen aus. Dadurch bleibt das Gewicht begrenzt, während das Gewebe dem Fuß Halt geben soll. Im Zehenbereich schützen leichte Verstärkungen das Material vor Abrieb und kleineren äußeren Einwirkungen. Eine gepolsterte Zunge verteilt den Druck der Schnürung über den Spann; die klassische Schnürung erlaubt eine Anpassung an unterschiedliche Fußformen. Im Fersenbereich stabilisieren eine interne Fersenkappe und eine Polsterung am Kragen der Ferse. Da es sich um ein neu eingeführtes Modell handelt, gibt es keinen direkten Vorgänger.

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Die Sohle

Die Mittelsohle des Asics Blazeblast besteht aus FF BLAST MAX, einem Schaumstoff auf EVA-Basis, der Dämpfung mit Rückstellkraft verbindet. Das Material soll Aufprallkräfte aufnehmen und beim Abdruck einen Teil der gespeicherten Energie zurückgeben. Im Vorfuß ergänzt ein speziell geformtes Element die Konstruktion: Der sogenannte Trampoline-Pod ist darauf ausgelegt, die Verformung der Sohle beim Abrollen zu beeinflussen und den Abdruck zu unterstützen. Eine Carbonplatte ist nicht verbaut. Mit 43 Millimetern Sohlenhöhe an der Ferse und 35 Millimetern im Vorfuß fällt die Dämpfung üppig aus und die Sprengung beträgt acht Millimeter. Die Außensohle besteht aus ASICSGRIP-Gummi und besitzt rund 2,5 Millimeter tiefe Stollen. Dieses Profil soll auf Schotter, festem Waldboden und anderen gut laufbaren Trails für Traktion sorgen, ohne die Sohle ausschließlich auf weichen oder tiefen Untergrund auszurichten.

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Persönlicher Eindruck

Ich muss gestehen, dass mich der Asics Blazeblast vom ersten Meter weg sehr überrascht hat. Nachdem die bisherigen Trail-Modelle der Marke immer eher straffer abgestimmt waren, war meine Hoffnung gering, dieses bouncy-Feeling auch bei einem Asics Trail Schuh mal zu spüren. Aber sieh an, der Blazeblast ist da anders. Er macht richtig Spaß, rollt gut ab und hat einen sehr angenehmen Bounce. Dieses positive Gefühl hört aber nicht auf, wenn die Straße endet und der Trail beginnt. Im Gegenteil, man rollt superlässig und angenehm dahin.

Auf Schotterstraßen ohnehin, aber auch auf den richtigen Trails schlägt sich der Schuh überraschend gut. Er ist zwar soft gedämpft, aber nicht undefiniert. Man spürt den Untergrund noch und die Plattform ist überraschend stabil. Selbst auf Wurzeln und Steinen fühlt man sich sicher. Hier hilft auch der hauseigene Asicsgrip Gummi. Der zu einem der besten gehört und damit auch diesem Schuh sicheren Grip gibt. Lediglich, die 2,5 mm Stollen lassen ihn bei weicherem Untergrund an seine Grenzen kommen. Zudem hat er recht wenig Rundumschutz und auch das Obermaterial könnte atmungsaktiver sein.

Pro&Contra

Pro: bouncy, lauffreudig, überraschend Trail-tauglich, gutes Gewicht, komfortabel
Contra: wenig atmungsaktives Obermaterial, Profil kommt auf weichem Untergrund schnell an seine Grenzen

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Fazit Asics Blazeblast

Schon seit Jahren vermisse ich, dass Asics die hervorragenden Laufeigenschaften der Straßenschuhe auch auf dem Trail einsetzen. Mit dem Blazeblast haben sie es endlich gemacht. Er ist damit sehr lauffreudig, angenehm bouncy und ausgesprochen komfortabel. Dank der breiten Plattform ist er aber trotzdem angenehm stabil und wesentlich Trail-tauglicher als von den Japanern selbst angepriesen. Als Door-to-Trail- oder Gravel-Schuh würde ich ihn eher als unterbewertet sehen. Im Gegenteil, für mich steht er in klarer Konkurrenz zum Trabuco Max 5. Lediglich die geringere Profiltiefe und der eher dezent angebrachte Schutz schränkt ihn auf dem Trail ein wenig ein.

Ansonsten ist er für mich ein hervorragender Trailrunner der richtig Spaß macht und im Trockenen auch ausreichend Grip bietet. Lediglich wenn’s weich wird oder alpin, dann kommt der Schuh an seine Grenzen. Ich würde mir wünschen, dass der nächste Trabuco Max 6 deutlich mehr in diese Richtung geht. Denn als Everyday-Trainer ist der Blazeblast aktuell für mich die bessere Wahl.

„Von wegen Gravel-Schuh, der Asics Asics Blazeblast ist ein hervorragender Trailrunner für das tägliche Training in nicht alpinem Gelände.”


Herstellerdetails

  • Gewicht: 252g (Herstellerangabe)
    Sprengung: 8 mm
    Schnürung: Klassische Schnürung
    Dämpfungsmaterial: FF BLAST MAX
    Außensohle: ASICSGRIP
    Profiltiefe: 2,5 mm
    Höhe Zwischensohle: 43 mm Ferse / 35 mm Vorfuß (Herrenversion)
    Membran: Keine
    UVP: 160 Euro

Mehr Infos zum Asics Blazeblast findet ihr hier

Transparenzhinweis: Das Produkt wurde mir für diesen Test vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Damit ist aber keinerlei Einfluss auf das Ergebnis des Tests verbunden.

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