Hoka Skyward X 2

Hoka, Skyward X 2, Test, reviews

Mit dem Skyward X 2 schickt Hoka ein Update seines Supertrainers auf den Markt. Und das Unternehmen wird seinem Ruf als Hersteller von Maximalschuhen auch mit dieser Version wieder gerecht. Ich mochte schon den 1er sehr, auch wenn es ein paar Kleinigkeiten gab, die gestört haben. Ist der Hoka Skyward X 2 nun eine Verbesserung zum 1er? Der Test musste es zeigen.

Der erste Eindruck

Der Hoka Skyward X 2 ist schon wirklich ganz schön viel Schuh. Mit einem Stack von 49 mm an der Ferse ist er wirklich maximal. Anders als klassische Superschuhe zielt er nicht auf maximale Effizienz im Wettkampf, sondern auf Komfort, Stabilität und ein möglichst entlastendes Laufgefühl über viele Kilometer. Mit seiner reaktiven Sohle und der Carbonplatte fällt er in die Kategorie Supertrainer. Die Carbonplatte soll hier aber nicht für maximalen Vortrieb sorgen, sondern für Stabilität und eine gute Verbindung der beiden Dämpfungsschäume. Der Schuh ist sauber verarbeitet und im Vergleich zum Vorgänger wurde etwas Gewicht eingespart. So wiegt der Skyward X 2 in Größe UK 8,5 lediglich 279 Gramm. Der Drop ist mit 5 mm gleichgeblieben. Geschnürt wird weiterhin mit normalen Schuhbändern.

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Die Passform

Hier fügt sich der Skyward X 2 ganz in die Hoka-Palette ein. Er ist auf Komfort ausgelegt, mit einem Leisten, der möglichst vielen Läuferinnen und Läufern passen soll. Ich würde die Passform als normal bezeichnen, also weder sonderlich schmal noch breit. Besonders im Mittelfußbereich ist der Sitz sehr gut, die Schnürung hält den Fuß gut fest, das gilt auch für die Ferse. Die fühlt sich für mich besonders angenehm an, der Schuh umschließt hier den Fuß sehr angenehm. Der Schuh vermittelt durch die hochgezogene Sohle im Mittelfuß viel Halt und Stabilität, wirkt aber weniger locker oder geräumig als manche andere Max-Cushion-Modelle. Gerade im Vergleich zu weicheren Komfortschuhen fällt der Skyward X 2 strukturierter und kontrollierter aus. Die Zehenbox ist allerdings eher flach und nicht sehr breit. Das könnte bei breiten Füßen ein Problem sein. Eine „Wide“-Version gibt es leider nicht. Die Größe ist true-to-size.

Hoka, Skyward X 2, Test, reviews

Die Sohle

Die Mittelsohle des Skyward X 2 besteht, wie bei vielen Hoka-Modellen, aus zwei unterschiedlichen Schaummaterialien. Direkt unter dem Fuß sitzt ein weicher PEBA-Schaum, der für Dämpfung und Energierückgabe sorgt. Darunter liegt ein Rahmen aus superkritisch geschäumtem EVA, der die Konstruktion stabilisiert und das Einsinken kontrolliert. Zwischen beiden Schichten arbeitet eine durchgehende Carbonplatte. Diese ist im Skyward X 2 weniger aggressiv abgestimmt als bei Wettkampfschuhen und dient stärker der Stabilisierung sowie einem gleichmäßigen Abrollverhalten. Der Schuh läuft dadurch sehr ruhig und rollend, statt explosiv oder hart. Die Plattform ist sehr breit. Damit hat man trotz der enormen Bauhöhe ein ungewöhnlich stabiles Gefühl mit dem Schuh. Die Sohle hat eine Rockergeometrie, was das Abrollen noch einmal verbessert.

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Persönlicher Eindruck

Das erste Gefühl im Hoka Skyward X 2 ist schon etwas komisch. Man steht extrem hoch und weich in dem Schuh. Doch schon auf den ersten Metern überrascht der maximale Supertrainer. Denn trotz der dicken Sohle habe ich nicht das Gefühl, ein weiches Kissen unter den Füßen zu haben. Das Laufgefühl ist zwar weich, aber kontrolliert und sehr gestützt. Die Führung durch die breite Sohle und Carbonplatte ist sehr gut und die Abstimmung hervorragend. Dank Dämpfung, Platte und Rocker ergibt sich ein sehr angenehmes, rollendes Gefühl. Der Schuh ist nicht explosiv, aber auch nicht träge. Er ist überraschend lauffreudig und stabil. Er ist damit deutlich kontrollierter und weniger schwammig als der Vorgänger. Im Vergleich zur ersten Version hat Hoka besonders am Gewicht gearbeitet. Dadurch wird der Schuh deutlich lebendiger und er lässt sich einfacher beschleunigen. Trotzdem bleibt er klar ein Komfortschuh und kein aggressiver Racer. Überzeugen kann auch der großflächig aufgetragene Gummi, der auch bei Nässe für guten Grip sorgt.

Pro&Contra

Pro: super gedämpft, relativ leicht, überraschend lauffreudig und stabil, superkomfortabel
Contra: hochpreisig, flache Zehenbox

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Fazit Hoka Skyward X 2

Wer einen Supertrainer für schnelle Trainingseinheiten oder Intervalle sucht, der liegt beim Hoka Skyward X 2 falsch. Trotz superkritischen EVA, PEBA und Carbonplatte ist er nicht aggressiv und dynamisch. Er ist vorwiegend auf Komfort, lange Distanzen und ein sicheres und angenehmes Laufgefühl ausgelegt. Die breite Plattform, ausgeprägte Sidewalls und die straffe Konstruktion sorgen dafür, dass der Schuh selbst bei müden Beinen stabil bleibt. Und genau hier sehe ich seine große Stärke. Er ist perfekt für das Training mit müden Beinen, etwa nach Longruns. Er ist ausgelegt für ruhiges bis mittleres Tempo und sorgt dabei für maximalen Komfort und Stabilität. Mich hat wirklich überrascht, wie lauffreudig und agil sich der Skyward X 2 zeigt. Er ist maximal gedämpft, überraschend kontrolliert und deutlich besser abgestimmt als sein Vorgänger, aber teuer und weiterhin eher ein Cruiser als ein schneller Allrounder.

„Der Hoka Skyward X 2 ist aktuell sicher einer der komfortabelsten und stabilsten Supertrainer am Markt, der agiler ist, als er aussieht.“


Herstellerdetails

  • Gewicht: 312 g (Herstellerangabe)
    Sprengung: 5 mm
    Schnürung: Schuhbänder
    Dämpfungsmaterial: Dual Foam aus Peba und Supercritical EVA mit Carbonplatte
    Außensohle: Durabrasion Rubber
    Höhe Zwischensohle: 49 mm/44 mm
    Membran: keine
    UVP: € 230,–

Mehr Infos zum Hoka Skyward X 2 findet ihr hier

Transparenzhinweis: Das Produkt wurde mir für diesen Test vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Damit ist aber keinerlei Einfluss auf das Ergebnis des Tests verbunden.

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