Mammut Aenergy Ultra Carbon Poles

Mammut, Aenergy Ultra Carbon Poles, Test, review

Mammut ist wieder zurück auf dem Trail, nicht nur mit Schuhen, sondern auch mit Zubehör. Dazu zählen auch die Aenergy Ultra Carbon Poles. Trailrunningstöcke müssen vor allem eines können: zuverlässig funktionieren, ohne unterwegs zur Last zu werden. Genau diesen Anspruch verfolgen die Mammut Aenergy Ultra Carbon Poles. Ich habe mir angesehen, wie sich die leichten Carbonstöcke im anspruchsvollen Geländeeinsatz schlagen und ob sie mehr sind als nur eine weitere Alternative zu den etablierten Modellen.

Erster Eindruck

Schon beim Auspacken fällt der minimalistische Aufbau auf, Mammut geht aber dennoch keine Experimente ein sondern bleibt Basic. Die Aenergy Ultra Carbon Poles bestehen vollständig aus Carbon, setzen auf eine dreiteilige Faltkonstruktion mit Druckknopf. Die Verarbeitung wirkt sauber, der EVA-Griff ordentlich ausgeführt und die verstellbare Handschlaufe schlicht gehalten. Erhältlich sind die Stöcke ausschließlich in Fixlängen von 100 bis 130 Zentimetern sowie in einer schwarzen Ausführung. Je nach Länge bringt das Paar lediglich 254 bis 290 Gramm auf die Waage.

Mammut, Aenergy Ultra Carbon Poles, Test, review

Praxiseindruck

Im Gelände spielen die Stöcke ihre größte Stärke aus: das geringe Gewicht. Beim Laufen fallen sie kaum auf, und wenn ich sie nicht brauche, lassen sie sich in wenigen Sekunden zusammenfalten und am Rucksack verstauen. Die Carbonkonstruktion wirkt angenehm steif und vermittelt auf steilen Anstiegen sowie technischen Passagen viel Direktheit. Auch auf felsigem Untergrund greifen die Hartmetallspitzen zuverlässig. Der kurze Griff schränkt allerdings das Umgreifen in sehr steilem Gelände etwas ein, und die eher schlichte Handschlaufe dürfte nicht jedem gefallen. Wie bei allen leichten Carbonstöcken gehe ich außerdem etwas vorsichtiger mit seitlichen Belastungen um als bei Aluminiumstöcken.

Mammut, Aenergy Ultra Carbon Poles, Test, review

Fazit Mammut Aenergy Ultra Carbon Poles

Die Mammut Aenergy Ultra Carbon Poles sind klassische Trail-Faltstöcke ohne großen Schnickschnack. Mich überzeugen vor allem das geringe Gewicht, die bekannte und zuverlässige Faltmechanik und die sehr angenehmen Griffe, die auch mit verschwitzten Händen noch Grip geben. Kleine Abstriche gibt es beim vergleichsweise kurzen Griff und der einfachen Handschlaufe, wobei sie aber recht angenehm ist. Alles zusammen ist er ein solider Basic-Stock, der auch im Preis nicht auffällt, sondern mit den Mitbewerbern mitschwimmt. Die Verarbeitung ist gut und die Funktion wie man es erwartet, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

„Der Mammut Aenergy Ultra Carbon Pole ist ein leichter, schlicht gehaltener Carbonstock ohne Experimente, der mit zuverlässiger Funktion überzeugt.“

Mehr Infos zu den Mammut Aenergy Ultra Carbon Poles findet ihr hier

Transparenzhinweis: Das Produkt wurde mir für diesen Test vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Damit ist aber keinerlei Einfluss auf das Ergebnis des Tests verbunden.

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