Laufen, wenn es draußen stürmt, oder Hitze oder Kälte das Training ungemütlich machen – genau dafür kann ein Laufband interessant werden. Das Merach T31B1 richtet sich an alle, die ihr Lauftraining nach Hause verlegen und dabei nicht auf Steigungen verzichten möchten. Gerade für Trailrunner ist das interessant, weil sich damit auch Bergaufpassagen gezielt trainieren lassen. Mit seiner kompakten Bauweise passt es auch in kleinere Räume und bleibt dabei auf das Wesentliche konzentriert.
Erster Eindruck
Das Merach T31B1 ist mit einem stabilen Stahlrahmen aufgebaut und bringt rund 54 Kilogramm auf die Waage. Die Lauffläche misst 120 × 46 Zentimeter und wird von einem 3,5-PS-Motor angetrieben. Die Geschwindigkeit lässt sich bis 14 km/h einstellen, die Steigung elektrisch bis maximal 18 Prozent. Dazu kommen ein Klappmechanismus mit hydraulischer Unterstützung, Transportrollen und eine einfache Konsole mit LCD-Display. Bluetooth ermöglicht die Verbindung mit Smartphone oder Tablet und damit die Nutzung von Trainings-Apps wie Kinomap oder Zwift.

Praxiseindruck
Ein Stück Trail ins Wohnzimmer zu holen, klingt zunächst etwas weit hergeholt. Beim Merach T31B1 funktioniert das zumindest bei den Anstiegen erstaunlich gut. Die Steigung lässt sich bis auf 18 Prozent hochfahren und damit kann ich Bergaufpassagen aus meinem Trail Training ziemlich realistisch nachstellen. Lange Anstiege lassen sich ebenso trainieren wie kurze, harte Bergintervalle. Dabei steht das Laufband auch bei hoher Steigung sehr stabil. Die robuste Konstruktion gefällt mir im Training ausgesprochen gut. Der Motor arbeitet zudem wirklich sehr leise, was gerade in den eigenen vier Wänden angenehm ist. Die 14 km/h reichen für meine Läufe aus, bei schnellen Tempoläufen und Intervallen ist damit allerdings irgendwann Schluss.
Die Lauffläche ist mit 120 x 46 Zentimetern eher kompakt. Für mich funktioniert das gut, bei größeren Läufern oder einem sehr raumgreifenden Laufstil kann sie aber knapp werden. Der Bildschirm ist schlicht und zeigt die wichtigsten Trainingsdaten. Für mich ist das ausreichend, weil ich ohnehin lieber ein Tablet mit Kinomap, Zwift und ähnlichen Apps nutze. Für das Tablet ist auch eine eigene Halterung vor dem Display vorgesehen.
Auch die Bedienung bleibt unkompliziert. Geschwindigkeit und Steigung lassen sich während des Trainings schnell anpassen, sodass ich zwischen flachen Abschnitten und steilen Passagen wechseln kann. Gerade diese einfache Steuerung macht die Einheiten abwechslungsreich, ohne dass ich mich ständig mit dem Gerät beschäftigen muss.

Fazit Merach T31B1
Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Laufen auf einem Heimlaufband so viel Spaß machen würde. Das Merach T31B1 hat mich in dieser Hinsicht tatsächlich überrascht: Wenn es draußen schüttet, die Hitze drückt oder im Winter die Kälte unangenehm wird, kann ich mir mit dem Laufband zumindest einen Teil des Trails ins Haus holen. Die 18 Prozent Steigung eröffnen gerade für Trailrunner interessante Möglichkeiten, während die robuste Konstruktion und der sehr leise Motor für einen angenehmen Betrieb sorgen. Die 14 km/h sind allerdings eine klare Grenze für schnelle Läufe und Intervalle. Auch die kompakte Lauffläche sollte man berücksichtigen. Das schlichte Display stört mich kaum, weil ich ohnehin ein Tablet mit Kinomap, Zwift und Co. nutze. Für die gebotene Ausstattung finde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis ausgesprochen gut.
„Das Merach T31B1 hat mich überraschend positiv überzeugt und bietet Trailrunnern viel Trainingsspaß zu einem sehr guten Preis.“
Mehr Infos zur Merach T31B1 findet ihr hier



Transparenzhinweis: Das Produkt wurde mir für diesen Test vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Damit ist aber keinerlei Einfluss auf das Ergebnis des Tests verbunden.


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