Opsrey Duro Dyna Pro Running Belt

Opsrey, Duro Dyna Pro Running Belt, Test, review

Nicht jeder Trailrun verlangt nach einer Laufweste. Gerade auf kürzeren bis mittleren Distanzen reicht oft ein Hüftgurt, vorausgesetzt, er sitzt stabil und bietet ausreichend Stauraum. Genau hier setzt der Osprey Duro Dyna Pro Running Belt an. Ich habe mir angesehen, ob er im Gelände tatsächlich eine sinnvolle Alternative zur Weste ist oder am Ende doch nur ein Kompromiss bleibt.

Erster Eindruck

Der Duro Dyna Pro gehört zu den umfangreicher ausgestatteten Laufgürteln am Markt. Er besteht überwiegend aus elastischen Mesh-Materialien, die sauber verarbeitet sind und einen robusten Eindruck hinterlassen. Das Konzept unterscheidet sich von vielen minimalistischen Laufgürteln. Im Mittelpunkt steht ein Fach für eine 500-ml-Softflask, ergänzt durch sechs elastische Einschubfächer sowie eine Reißverschlusstasche für Smartphone oder Wertsachen. Auf der Rückseite integriert Osprey zusätzlich ein größeres Stretchfach, in dem sich eine leichte Jacke oder Handschuhe unterbringen lassen. Interessant ist außerdem das Tri-Carry-System, mit dem sich Trailrunningstöcke außen befestigen lassen, ohne den Gürtel abnehmen zu müssen. Der Duro Dyna Pro wird als Unisex-Modell angeboten und ist in mehreren Größen erhältlich. Dadurch lässt sich der Gürtel gut an den Hüftumfang anpassen. Die Verstellung erfolgt über Gurte und fällt unkompliziert aus.

Opsrey, Duro Dyna Pro Running Belt, Test, review

Praxiseindruck

Im Gelände zeigt sich schnell, wo die Stärken des Duro Dyna Pro liegen. Sitzt der Gürtel einmal richtig, bleibt er auch auf technischen Trails erstaunlich ruhig. Selbst mit gefüllter Softflask, Smartphone, Verpflegung und einer dünnen Windjacke hält sich das Wackeln in Grenzen. Gerade auf längeren Anstiegen oder schnellen Downhillpassagen musste ich den Sitz kaum nachjustieren. Nur wenn die Flask leerer wird, aber das ist baubedingt. Positiv aufgefallen ist mir die gute Erreichbarkeit der Taschen. Gels oder Handschuhe lassen sich während des Laufens problemlos verstauen oder entnehmen. Auch die Flask sitzt sicher und lässt sich einfach herausziehen und wieder verstauen.

Die elastischen Materialien passen sich den Bewegungen an, gleichzeitig sorgt das Mesh-Gewebe dafür, dass sich Wärme und Feuchtigkeit nicht übermäßig stauen. Natürlich ersetzt ein Hüftgurt keine Laufweste, wenn mehr Ausrüstung oder größere Trinkmengen benötigt werden. Für mittlere Distanzen oder Läufe mit regelmäßigen Verpflegungsstationen empfand ich das Platzangebot jedoch als gut gewählt. Praktisch ist auch die Möglichkeit, Trailrunningstöcke außen zu befestigen. Das System funktioniert besser, als ich zunächst erwartet hatte, benötigt anfangs aber etwas Übung. Zudem baut der Gürtel durch die umfangreiche Ausstattung etwas voluminöser auf als sehr schlichte Running Belts.

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Fazit Opsrey Duro Dyna Pro Running Belt

Der Osprey Duro Dyna Pro Running Belt hat mich besonders mit seinem stabilen Sitz, der gelungenen Taschenaufteilung und den durchdachten Details überzeugt. Für Trailrunner, die auf kürzeren bis mittleren Distanzen möglichst viel Ausrüstung transportieren möchten, ohne gleich eine Laufweste anzuziehen, ist er eine sehr interessante Lösung. Wer regelmäßig lange Ultras läuft oder deutlich mehr Flüssigkeit mitnehmen muss, fährt mit einer Laufweste allerdings weiterhin besser. Als vielseitiger Trail-Hüftgurt gehört der Duro Dyna Pro für mich dennoch zu den überzeugenderen Modellen seiner Klasse.

„Der Osprey Duro Dyna Pro Running Belt gehört zu den komfortabelsten und vielseitigsten Laufgürteln am Markt.“

Mehr Infos zur Opsrey Duro Dyna Pro Running Belt findet ihr hier

Transparenzhinweis: Das Produkt wurde mir für diesen Test vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Damit ist aber keinerlei Einfluss auf das Ergebnis des Tests verbunden.

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